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Cross-Channel-Marketing im Onlineshop mit Kampagnen entlang des Funnels

Mit Cross-Channel-Marketing im Onlineshop stimmst du Kampagnen auf mehreren Kanälen aufeinander ab und begleitest die Kaufreise gemeinsam. Auf dieser Seite siehst du, welche Rollen Kanäle in typischen Situationen übernehmen und worauf du dabei steuerst. Die Beispiele sind anonyme Szenarien und keine echten Kundenfälle. Sie zeigen die Logik hinter meiner Arbeit in Konten und arbeiten bewusst ohne Zahlen oder Einstellungen.

Kurz beantwortet
  • Cross-Channel verteilt Aufgaben auf Kanäle und verbindet ihre Ergebnisse
  • Die Szenarien sind erfundene Beispiele und keine Kundenfälle
  • Jede Situation braucht eine andere Reihenfolge von Push und Pull
  • Gesteuert wird auf Gewinn und Gesamtbeitrag statt auf Plattformzahlen

Wie funktioniert Cross-Channel-Marketing im Onlineshop?

Im Onlineshop treffen drei Ebenen aufeinander. Kanäle erreichen Menschen, Kampagnen geben diesen Kanälen eine Aufgabe, und die Messung verbindet beides. Kampagnen entlang des Funnels heißt, dass jede Kampagne eine Stufe der Kaufreise bedient und ihre Ergebnisse an der Aufgabe gemessen werden.

  • Oben
    Push-Kanäle wie Video und Social Media machen auf Produkte aufmerksam.
  • In der Mitte
    Wiederansprache, Inhalte und Bewertungen unterstützen die Entscheidung.
  • Unten
    Pull-Kanäle wie Shopping und Suche schließen den Kauf ab.
  • Danach
    E-Mail und Bestandskunden-Kampagnen sorgen für den nächsten Kauf.

Das Gesamtbild beschreibt die Seite Full-Funnel-Marketing. Dieser Ratgeber zeigt, wie sich die Logik in verschiedenen Situationen verändert. Wie ein Shop bei Google Ads aufgebaut ist, steht auf der Seite Google Ads für Onlineshops.

Welche Szenarien gibt es für Cross-Channel-Marketing im Onlineshop?

Die folgenden vier Beispiele sind erdacht und stehen für typische Konstellationen. Sie arbeiten bewusst ohne Zahlen.

Neueinführung eines unbekannten Produkts

Beispielszenario, kein Kundenfall

Ausgangslage
Ein Shop bringt ein Produkt auf den Markt, nach dem noch niemand sucht. Die Suche liefert kaum Nachfrage.

Rolle der Kanäle
Video und Social Media erklären das Problem und die Lösung. Wer reagiert, wird mit Inhalten und Bewertungen weiter begleitet. Sobald Markensuchen entstehen, übernehmen Suche und Shopping.

Worauf du steuerst
Reichweite in der Zielgruppe, Interaktionen und wachsende Markensuchen. Der Umsatz folgt später und wird erst in der Pull-Phase zum Maßstab.

Saisonware mit kurzem Zeitfenster

Beispielszenario, kein Kundenfall

Ausgangslage
Ein Shop verkauft Produkte, die nur wenige Wochen im Jahr gefragt sind. Die Suche steigt kurz vor dem Höhepunkt stark an.

Rolle der Kanäle
Push-Kanäle bauen vor der Saison Aufmerksamkeit und Zielgruppen auf. Zum Höhepunkt führen Shopping und Suche die Käufer ab. E-Mail erinnert Bestandskunden.

Worauf du steuerst
Zeitpunkt statt Dauerbetrieb. Der Aufbau liegt vor der Nachfrage, das Budget verschiebt sich während der Saison in die Pull-Kanäle.

Sortiment mit stark schwankender Marge

Beispielszenario, kein Kundenfall

Ausgangslage
Ein Shop führt Produkte mit sehr unterschiedlichen Margen. Der Umsatz je Werbe-Euro sagt wenig über den Ertrag.

Rolle der Kanäle
Starke Produkte erhalten mehr Sichtbarkeit in Shopping, Suche und Push. Schwache Produkte laufen ohne Mediabudget oder dienen als Zusatzverkauf.

Worauf du steuerst
Deckungsbeitrag statt Umsatz. Die Seite POAS und Deckungsbeitrag beschreibt die Logik, der Break-even-ROAS-Rechner hilft bei der Schwelle.

B2B-Shop mit langer Entscheidung

Beispielszenario, kein Kundenfall

Ausgangslage
Ein B2B-Shop verkauft an Einkäufer, die mehrere Personen einbeziehen und über Wochen entscheiden.

Rolle der Kanäle
Suche erreicht Einkäufer mit konkretem Bedarf, Inhalte beantworten Fachfragen und Wiederansprache hält den Kontakt. Microsoft Ads kann je nach Zielgruppe zusätzliche Reichweite liefern.

Worauf du steuerst
Qualität der Anfragen und Wiederkehr statt Klickzahlen. Die Seite Microsoft Ads und der Beitrag Performance Marketing verständlich erklärt liefern Hintergrund.

Wie setzt du Kampagnen im Funnel ein?

Aus den Szenarien lässt sich eine Entscheidungslogik ableiten, die für viele Shops gilt.

FrageAntwort leitet zu
Wird das Produkt bereits gesucht?Ja, dann beginnt Pull. Nein, dann beginnt Push.
Wie lang ist die Kaufreise?Je länger, desto wichtiger werden Wiederansprache und Inhalte.
Wie unterschiedlich sind die Margen?Je größer die Unterschiede, desto wichtiger die Steuerung auf Gewinn.
Wie saisonal ist die Nachfrage?Je kürzer das Zeitfenster, desto früher beginnt der Aufbau.
Wie viel Budget steht zur Verfügung?Je kleiner das Budget, desto stärker der Fokus auf einen Kanal.

Für die Budgetfrage hilft der Beitrag Werbebudget profitabel starten, für die Verteilung der Beitrag Marketingbudget planen.

Wie misst du Cross-Channel-Kampagnen im Onlineshop?

Bei mehreren Kanälen entstehen mehrere Zahlen für denselben Kauf. Jede Plattform rechnet auf ihre Art. Deshalb braucht ein Shop eine gemeinsame Messbasis und eine feste Lesart.

  • Eine Datenbasis
    Umsatz, Kosten und Kanäle laufen zusammen. Die Voraussetzungen beschreibt das Tracking.
  • Einen Korridor
    Plattformzahl als Obergrenze, Last-Click als Untergrenze.
  • Eine Folgewirkung
    Markensuchen, Direktzugriffe und Neukunden zeigen, ob Push-Kanäle das Geschäft bewegen.
  • Einen Ertrag
    Der Deckungsbeitrag der zusätzlichen Bestellungen im Verhältnis zum Mediaeinsatz.

Wie du Kanäle bei Zahlen mit Abweichungen bewertest, erklärt der Beitrag Google Ads oder Meta, welcher Kanal passt. Die Einordnung der Kennzahlen liefert ROAS, CPA, CPL und POAS.

Wie startest du mit Cross-Channel-Marketing?

Du kannst mit einem Kanal beginnen und weitere nacheinander ergänzen. Ein bewährter Weg beginnt mit der Basis aus Messung, Produktdaten und Shopping oder Suche. Sobald diese Basis stabil läuft, kommen Wiederansprache und Push-Kanäle dazu, gestützt auf die ersten eigenen Zielgruppen. Der Weg ist je nach Shop verschieden, deshalb beginnt er mit einem Gespräch über dein Sortiment, deine Marge und deine Ziele.

Gerade für die obere Funnel-Hälfte bietet Google mit Demand-Gen-Kampagnen ein eigenes Format an.

Ein Blick auf den Ist-Zustand liefert das Google Ads Audit. Für den Rahmen eines Shops lohnt die Seite Performance Marketing für E-Commerce.

Wer hier schreibt

Jakub Vanek, Senior Performance Marketer

Ich arbeite als Freelancer für Onlineshops und kenne den Onlinehandel aus eigener Erfahrung, angefangen mit einem eigenen Shop für Möbel. Seither habe ich rund 8 Jahre Erfahrung gesammelt und etwa 10 Millionen Euro Werbebudget verantwortet. Mein Schwerpunkt liegt auf Google Ads für Onlineshops, mit sauberem Tracking als Basis und Meta und Microsoft Ads als Ergänzung.

Häufige Fragen zu Cross-Channel-Marketing im Onlineshop

Was bedeutet Cross-Channel-Marketing im Onlineshop?

Kampagnen laufen auf mehreren Kanälen aufeinander abgestimmt und begleiten die Kaufreise gemeinsam. Jeder Kanal hat eine Aufgabe, und die Ergebnisse werden in einer Sicht zusammengeführt.

Welche Kanäle gehören zu einem Cross-Channel-Setup im Shop?

Typisch sind Google Shopping und Suche, Video und Demand Gen, Meta, E-Mail und SEO. Die Auswahl hängt von Sortiment, Zielgruppe und Budget ab.

Womit starte ich bei einem neuen Produkt?

Bei einem Produkt ohne Suchvolumen starten Push-Kanäle, die Nachfrage erzeugen. Sobald Menschen danach suchen, kommen Suche und Shopping dazu.

Wie behalte ich bei mehreren Kanälen den Überblick?

Mit einer gemeinsamen Datenbasis, einem Korridor aus Plattform- und Last-Click-Zahlen und einem Reporting nach Funnel-Stufen.

Wie gehe ich mit Produkten unterschiedlicher Marge um?

Du steuerst auf den Deckungsbeitrag. Starke Produkte erhalten mehr Sichtbarkeit, schwache laufen mit weniger oder ohne Mediabudget.

Sind die Beispiele auf dieser Seite echte Kundenfälle?

Es handelt sich um anonyme Beispielszenarien. Sie zeigen typische Konstellationen und enthalten keine Kundendaten oder Ergebniszahlen.

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